Hubert Delafon machte seinen Abschluss in Elektronik und Business Management an der Universität von Lyon und arbeitete bis 1972 bei einer französischen Computerfirma als technischer Assistent mit IRIS-80 Software. Von 1973 bis 1979 entwickelte er in Paris, London and Grenoble für Steria (einem französichen Softwarehaus) Anwendungssoftware und wurde als IKT-Consultant eingesetzt. Von 1980 bis 2007 war er bei Michelin in Clemont-Ferrand in verschiedenen Projekten tätig (z. B. Anwendungsentwicklung im Produktions- und Finanzbereich sowie Implementierung der Merise-Methodologie mit Fokus auf der Datenmodellierung).
Von 2002 bis 2007 nahm Herr Delafon an einem Organisationsentwicklungsprogramm teil, das auf die Einführung einer weltweiten IKT-Abteilung zielte. Fünf vereinbarte Ziele wurden per Balanced Scorecard verfolgt: Definition eines neuen Governance-Prozesses mit dem Top-Management der Firma, Beginn der Untersuchung der Unternehmensarchitektur, Outsourcing von Infrastruktur (Netzwerk, Server, Arbeitsplätze), Entwicklung der Hauptanwendungen zum weltweiten Deployment, Harmonisierung und Entwicklung von IT-Kompetenzen in Abstimmung mit der Personalabteilung. In diesem Programm war Hubert Delafon als IT-Kompetenz-Manager verantwortlich für die Definition und Einführung von Referenzdokumenten in Bezug auf Kompetenzen, Aufgaben, Lernwege, Weiterbildungsangebote und -planung für etwa 1.100 Mitarbeiter sowie Bedarfsermittlung zukünftiger Kompetenzen. Ab 2006 nahm Herr Delafon am CEN Workshop IT-Kompetenzen von CIGREF teil. Er war dabei Vize-Vorsitzender (von November 2007 bis September 2008) und Experte für das Projekt "European e-Competence Framework". Hubert Delafon ist seit Januar 2008 im Ruhestand.